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Waren-Vereins-Bedingungen

WVB-Ausschuss

Die heutigen Geschäftsbedingungen entwickelten sich aus den „Usancen für den Handel mit getrockneten Früchten und Gewürzen“. Diese wurden von der Handelskammer Hamburg im Jahr 1886 festgestellt und bekanntgemacht. Als der Waren-Verein gegründet wurde, hatten sich die zur damaligen Zeit geltenden Handelsbräuche und Usancen bereits weit von den von der Handelskammer Hamburg bekanntgemachten Usancen entfernt. Die Mitgliederversammlung des Waren-Vereins beschloss daher 1901 eine Aktualisierung. Diese Aktualisierung der Usancen wurde dann ein Jahr später wiederum von der Handelskammer Hamburg festgestellt und bekannt gemacht.

Dafür, dass die Geschäftsbedingungen (wie die Waren-Verein-Usancen seit 1920 heißen) auch weiterhin aktuell sind und an neue Entwicklungen im Bereich des Importhandels angepasst werden, sorgt heute wie damals die Mitgliederversammlung. Dabei achtet sie darauf, dass dem Charakter der Geschäftsbedingungen als verschriftlichte Handelsbräuche ausreichend Rechnung getragen wird. Die Mitgliederversammlung passt die Geschäftsbedingungen aktuellen Entwicklungen nur dann an, wenn diese zu neuen Regeln geführt und sich diese verfestigt haben. Die Vorarbeit für die Mitgliederversammlung – und damit dafür, dass die Waren-Vereins-Bedingungen auch nach mehr als 100 Jahren noch aktuell sind – leistet der Ausschuss zur Überprüfung der Geschäftsbedingungen des Waren-Vereins (kurz: WVB-Ausschuss).

Haben Sie Fragen zu den Waren-Vereins-Bedingungen oder zum WVB-Ausschuss? Dann wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechparterin im Waren-Verein.

Rechtsanwältin
Claudia Toussaint, LL.M.
Beraterin Schiedsgericht, Waren-Vereins-Bedingungen, Zollrecht
Telefon: +49 40 374719-18
E-Mail: c.toussaint@waren-verein.de