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Schiedsgericht & WVB

Das Schiedsgericht des Waren-Vereins gibt es schon solange wie es den Waren-Verein gibt – seit mehr als 100 Jahren. Damals schlossen sich Hamburger Importeure, die mit Kolonialwaren handelten, in einem eigenen Verein zusammen und schufen gleichzeitig das Vereinsschiedsgericht. Ziel war es, Streitigkeiten zwischen Mitgliedern durch Schiedsrichter aus der entsprechenden Branche zu lösen.

Mittlerweile ist der Verein bundesweit tätig und auch das Schiedsgericht entscheidet längst nicht mehr nur über Streitigkeiten zwischen Hamburger Importeuren, sondern mittlerweile in 85 Prozent der Fälle über internationale Streitigkeiten. Bei der Hälfte davon stehen sich auf Kläger- und Beklagtenseite sogar nur ausländische Unternehmen gegenüber.

Das Schiedsgericht ist mit Kaufleuten besetzt und wird von einer Rechtsanwältin beraten, die die Befähigung zum Richteramt besitzt. Grundlage für die Urteile sind in der Regel die Geschäftsbedingungen des Waren-Vereins, eine eigene Schiedsgerichtsordnung und der kaufmännische Sachverstand aus der täglichen Praxis. Die Schiedssprüche finden über den Handel hinaus auch in der Rechtsprechung Beachtung.

Ebenfalls seit Anbeginn werden in Qualitätsarbitragen Streitigkeiten über die Beschaffenheit von Waren durch Sachverständigen-Gutachten geregelt, die für das Schiedsgericht verbindlich sind. Grundlage ist die Verfahrensordnung für Sachverständige.

Haben Sie Fragen zum Schiedsgericht? Dann wenden Sie sich bitte an Ihre Ansprechparterin im Waren-Verein.

Rechtsanwältin
Claudia Toussaint, LL.M.
Beraterin Schiedsgericht, Waren-Vereins-Bedingungen, Zollrecht
Telefon: +49 40 374719-18
E-Mail: c.toussaint@waren-verein.de